Firmennachricht

16.12.2016

Das neue Kundenhaus am Luitpoldplatz

von Firma Sparkasse Bayreuth

Sparkasse Bayreuth feiert die Einweihung des neuen Kundenhauses am Luitpoldplatz und spendet 15.000 Euro an örtliche Vereine und Institutionen.

Schlüsselübergabe: Architekt Peter Kuhn (Mitte) überreicht den symbolischen Schlüssel an die Vorstände Wolfgang Hetz (links) und Wolfram Münch.

Bayreuth, 15. Dezember 2016

Nicht einmal zwei Jahre Bauzeit für das 6.230 qm umfassende Gebäude, 650 Tonnen Baustahl, 120 km Elektroleitungen und Energetik auf dem neuesten Stand der Entwicklung. Obwohl das Kundenhaus gegenüber dem Altbau über 21 Prozent mehr Grundfläche verfügt, benötigt es 50 Prozent weniger Heizenergie.

Seit dem vergangenen Montag begrüßen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Kunden im neuen Gebäude. Am ersten Geschäftstag besuchten über 3.000 Gäste die neue Sparkasse am Luitpoldplatz.

Im neuen Kundenhaus betreuen rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, von der Serviceberatung bis hin zu den Kompetenzcentern Firmenkunden-, Vermögens- und ImmobilienCenter, ihre Kunden. Sämtliche Steuerungs- und Verwaltungsbereiche verbleiben in der Opernstraße.

Das Gebäude ist auf allen Geschossen barrierefrei zugängig.

Der Vorstandsvorsitzende Wolfram Münch begrüßte auch im Namen seines Vorstandskollegen Wolfgang Hetz die geladenen Kunden und Gäste aus Politik, öffentlichem Leben und den am Bau beteiligten Firmen.

„Wir haben dieses Haus für unsere Kunden gebaut und setzen nachhaltig auf die vertrauensvolle Nähe zu unseren Kunden vor Ort und damit auf persönlichen Service und Beratung“, erklärte Münch.

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe ging auf die Geschichte des Standorts am Luitpoldplatz ein. Sie freute sich besonders, dass die damalige Hauptstelle der Stadtsparkasse mitten im Herzen der Stadt als Kundenhaus der Sparkasse Bayreuth an den Luitpoldplatz zurückkehrt.

In ihrem Grußwort erläuterte die Vorsitzende des Verwaltungsrates warum sich der Verwaltungsrat im Februar 2013 für einen Neubau entschieden hatte. Nach einer Bausubstanzanalyse des alten Gebäudes hätten die Investitionskosten für einen Neubau nur drei Prozent über den Kosten zur Sanierung und Erneuerung des Tragwerks gelegen.

Merk-Erbe ging auch auf die derzeitige Diskussion um die Entscheidungen der Sparkasse in Bezug auf die Schließung von Geschäftsstellen und den Abbau von Geldautomaten ein: „Jede Schließung oder Abbau schmerzt die Bürgerinnen und Bürger. Dennoch dürfen wir die Augen nicht verschließen, wenn sich die Rahmenbedingungen verändern. Reagieren wir nicht auf Niedrigzinsen, steigende Regulierungskosten und Eigenkapitalvorschriften oder geändertes Kundenverhalten, riskieren wir langfristig eine Überforderung unserer Sparkasse“, überzeugte die Oberbürgermeisterin.

„Diese Entscheidungen wurden getroffen, weil es um die Zukunftsfähigkeit der Sparkasse geht“, ergänzte die Verwaltungsratsvorsitzende.

Mit dem Neubau des Kundenhauses spreche die Sparkasse ein klares Bekenntnis zum Standort Bayreuth aus. Zum einen wurde mit diesem Bau die heimische Wirtschaft gestärkt und Arbeitsplätze bei Unternehmen in der Region gesichert. Zum anderen stehen hinter der Sparkasse auch rund 560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Stadt oder der Region leben und Wirtschaft und Einzelhandel in Bayreuth unterstützen.

„Ich wünsche den Menschen, die hier arbeiten, eine angenehme Arbeitsatmosphäre und dass sie hier jeden Tag mit Freude ein- und ausgehen“, so die Oberbürgermeisterin.

Die Festrede übernahm Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz in Vertretung für Staatsminister Joachim Herrmann. Er musste kurzfristig absagen. „Heute, fast 50 Jahre nach der Eröffnung des Sparkassengebäudes 1968, feiern wir die Fertigstellung des Kundenhauses am Luitpoldplatz. Dienstleistung und Vertrauen sind auch 2016 noch Werte, die die Sparkasse ausmachen“, begann Heidrun Piwernetz.

Die Regierungspräsidentin ging auf die Rolle der Sparkassen in der Gesellschaft und auf das soziale Engagement der Sparkassen ein. Auch über die Herausforderungen der Banken, wie Digitalisierung und Minuszinspolitik und die Regulierung durch die Europäische Union sprach Heidrun Piwernetz. „Die Sparkassen stehen im harten Wettbewerb. Ihre Kredite stärken vor allem die Wirtschaft in der Region. Gleichzeitig ist die Sparkasse aber auch ein Unternehmen und muss Erträge erwirtschaften, um selbständig zu bleiben. Sie muss sich künftig dahin orientieren, wo Service und Beratung nachgefragt werden, was auch Veränderungen der Standorte zur Folge haben kann“, so die Regierungspräsidentin.

Sie gratulierte dem Vorstand und Verwaltungsrat der Sparkasse zu der Entscheidung, dass sie das Geld der Sparkasse sehr sinnvoll investiert hätten – nämlich in ihre Kunden. Es sei bei öffentlichen Bauten auch nicht selbstverständlich, dass der Kostenrahmen eingehalten würde und der Einzug schon drei Monate früher als geplant, nicht erst im Frühjahr 2017, sondern schon im Dezember stattfinden konnte.

Landrat Hermann Hübner, stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates, sprach in seinem Grußwort über die Gründe des Vorhabens: „Mit diesem Neubau hat sich 16 Jahre nach der Fusion die Möglichkeit geboten, sämtliche Anforderungen an ein modernes Sparkassen-Kundenhaus zu realisieren. Beide Kundenhallen, in der Opernstraße und im alten Gebäude Luitpoldplatz, sind jetzt hier vereint. Das neue Gebäude steht an einem der stark frequentierten Plätze Bayreuths. Es wird das „Herzstück“ der Sparkasse sein. Denn hier werden alle Abteilungsbereiche mit unmittelbarem Kundenkontakt aufgenommen. Sämtliche Spezialisten finden hier Platz.“

Landrat Hermann Hübner ging auch auf die Frage ein, ob die Entscheidung zum Neubau richtig gewesen sei. „Hätte nicht eine Sanierung auch gereicht? Ein Neubau und gleichzeitig Reduzierung der Zweigstellen draußen in der Fläche?“ Er antwortet mit einem entschiedenen „Ja“ und unterstreicht noch einmal die Worte der Oberbürgermeisterin. „Die sehr kostenintensive Sanierung wäre bei der sehr geringen Kostendifferenz mehr als unverantwortlich gewesen“, ergänzte Hübner.

Genau 1 Jahr und 8 Monate Bauzeit seit der Grundsteinlegung für das 6.230 qm umfassende Gebäude, rund 19 Millionen Euro Gesamtkosten, 650 Tonnen Baustahl, 120 km Elektroleitungen und eine bespielhafte energetische Umsetzung, um die Heizkosten zu minimieren. „Dieser Neubau ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet und unter Berücksichtigung der neuesten energetischen Maßstäbe geplant. Obwohl das Kundenhaus gegenüber dem Altbau über 21 Prozent mehr Grundfläche verfügt, benötigt es 50 Prozent weniger Heizenergie“, so der Landrat.

In der Kundenhalle im Erdgeschoss befinden sich am Eingang der SB-Bereich, ein zentraler Wartebereich, eine Kasse im Hintergrund und diskrete Beratungszimmer. Auch ein WLAN-Hotspot steht den Kunden für kostenlose Internetnutzung zur Verfügung.

In den oberen Stockwerken sind das Vermögens-, das Firmenkunden- und das ImmobilienCenter. Die Beraterinnen und Berater sind hier für ihre Kunden da.

Im 4. Obergeschoss gibt es darüber hinaus Konferenz- und Besprechungsbereiche. Der Dachgarten bietet Nutzungsmöglichkeiten für Veranstaltungen. Die Technikräume sind auf dem Dach platziert. Im Untergeschoss erfolgt die Anlieferung über die Tiefgarage. Ebenso sind hier die Lager- und weitere Technikbereiche untergebracht.

„Dieser Neubau ist eine Investition in die Zukunft des Standortes Bayreuth. Modern, innovativ, mit ein wenig Eleganz und viel Zweckmäßigkeit“, so Landrat Hermann Hübner.

Schlüsselübergabe an den Bauherren:
Peter Kuhn, Geschäftsführer und leitender Architekt von BAURCONSULT, überreichte den symbolischen Schlüssel an die Vorstände Wolfram Münch und Wolfgang Hetz.

Kirchliche Segnung:
Der katholische Pfarrer Dr. Christian Steger und der evangelische Dekan Hans Peetz spendeten den kirchlichen Segen für das neue Kundenhaus.

15.000 Euro gehen an soziale oder gemeinnützige Institutionen
oder Vereine

Die Sparkasse unterstützt anlässlich der Eröffnung 15 Einrichtungen mit je 1.000 Euro. Die Vorschläge dazu kommen von den Bürgerinnen und Bürgern. Alle Besucher können seit dem ersten Geschäftstag am 12. Dezember bis zum 22. Dezember 2016 einen gemeinnützigen Verein oder eine Institution vorschlagen. Den ersten Gewinner zog das Bayreuther Christkind am Eröffnungstag: Der TSV Donndorf-Eckersdorf freut sich über 1.000 Euro. Die Ziehung der weiteren Gewinner übernimmt täglich Radio Mainwelle.


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