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22.06.2015

Kein Fall fürs „alte Eisen“: "Haidnaabtaler" feiern am 27. und 28. Juni 65. Gründungstag

von Gemeinde Trabitz

Trabitz. Seit 65 Jahren „treu dem alten guten Brauch“: Seinen „halbrunden“ Geburtstag feiert der Trachtenverein „D’Haidnaabtaler“. 1950 regte Martin Steinkohl, ein aus Miltach zugezogener Niederbayer, die Gründung des „Volks- und Gebirgstrachtenvereins“ zur Pflege altbayerischer Tanz- und Musiktradition an. Ihr blieb die Gemeinschaft gegen alle Zeitgeist- und Modetrends treu und gehört damit keineswegs zum alten Eisen.

Im Gegenteil: Zu einem in der Region gefragten Trabitzer „Exportschlager“ wurde das Jugendtanzensemble des Vereins mit 30 Mädchen und Burschen von drei bis 14 Jahren. Seit diesem Jahr besteht auch wieder eine Erwachsenentanzgruppe. Die „Haidnaabtaler“ haben also allen Grund zum Feiern, und das tun sie mit einem Festwochenende in der Trabitzer Gemeinschaftshalle „Alte Säge“ am 27. und 28. Juni. Los geht es am Samstagabend ab 18 Uhr mit einem bayerischen Dreikampf der Trabitzer Vereine in den Disziplinen Maßkrugstemmen, Nageln mit Zimmermannshammer und Baumstammsägen.

Mit Musik und Tanz unterhalten ab 20 Uhr die „Weinwallfahrer“ aus Filchendorf und die Erwachsenentanzgruppe der „Haidnaabtaler“ das Publikum. Der Sonntag beginnt um 9.45 Uhr mit dem Kirchzug zur Gemeinschaftshalle, wo Pfarrer Werner Kaspindalin aus Burkhardsreuth ab 10 Uhr den Festgottesdienst zelebriert. Ein Weißwurstfrühschoppen schließt sich an, um 13 Uhr öffnet das Kaffee- und Kuchenbuffet. Nicht fehlen werden Tanzdarbietungen der Trachtenjugend. Zur perfekten Festvorbereitung freut sich der Verein auf viele helfende Hände bei den Arbeitseinsätzen am Donnerstag und Freitag um 16 Uhr sowie am Samstag um neun Uhr. (Text: BJP)

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