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29.08.2013

Kunstausstellung und Denkmalstag

von Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum Kemnath

Kemnath. Hans Wennings Werk ist eine Liebeserklärung an das Schöne rings um uns und ganz besonders an die herbe Schönheit des Landes zwischen Kulm und Kösseine. Doch erschöpft sich das Schaffen des Kastler Malers und Zeichners, der heuer seinen 75. Geburtstag feiert, keineswegs in den einfühlsamen Landschaftsbildern und Stillleben, die rings um Kemnath viele Amtsstuben, Schulen, Kindergärten und Wohnungen schmücken.

Das Kemnather Land regt immer wieder Hans Wennings Schaffensfreude an - sogar bei grauem Himmel. Ab 1. September würdigt das Kemnather Museum den Kastler Maler und Zeichner mit einer Ausstellung.

Doch weist Wennings Schaffen auch überraschende Facetten auf: Bilder voll Spitzweg‘scher Hintergründigkeit, expressionistischen Schwungs und inniger Frömmigkeit. Einen Querschnitt durch das Werk des Vollblut-Künstlers zeigt das Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum in der Ausstellung „Gute Kunst ist auch Handwerksarbeit“. Zur Eröffnung am Sonntag, 1. September, um 14 Uhr im Museum, Trautenbergstraße 36 (Fronveste), sind alle Kunstfreunde eingeladen. Danach besteht bis 16 Uhr Gelegenheit zum Flanieren durch diese und alle anderen Ausstellungen. Der Eintritt ist frei.

Zum bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ am 8. September laden Heimatkundlicher Arbeits- und Förderkreis (HAK) und katholische Kirchenverwaltung von 14 bis 15.30 Uhr in die Kemnather Friedhofskirche St. Maria Magdalena ein. Kreisheimatpfleger und Stadtarchivar Robert Schön berichtet über Historie und Ausstattung des 1604, zur Zeit des nüchternen „Calvinismus“, errichteten und später „katholisierten“ Gotteshauses. Über die baulichen Besonderheiten und die noch erforderlichen Sanierungen klärt Architekt Gerhard Gresik auf.

Nicht ausgeklammert wird das Für und Wider der aktuellen Denkmalschutzpolitik. Die Friedhofskirche wird derzeit außenrenoviert, die Innenrenovierung steht noch an. Spenden für die Sanierung dieses historischen Kleinods werden an den dortigen Opferstöcken gerne entgegengenommen.

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