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03.03.2014

Zentrum des Zinngießens

von Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum Kemnath

Kemnath. Ab Sonntag, 9. März, erinnert der Heimatkundliche Arbeits- und Förderkreis (HAK) im Heimat- und Handfeuerwaffenmuseum an ein traditionelles Kemnather Handwerk. Die Anzensteinstadt war in „alter Zeit“ nämlich nicht nur eine Stadt der Büchsenmacher und Goldschmiede.

Kemnather Zinnmarke.

Vor allem im 19. Jahrhundert waren dort auch Zinngießer beheimatet, die überregionales Ansehen genossen. Mit zeitgenössischen Zinnarbeiten sowie Dokumenten aus dem Museums- und Stadtarchiv wird das Museum auf die Spuren der Zinngießerfamilien Bartholomä Graser, Anton Burger und Anton Amm führen. Zudem wird die Technik des Zinngießens veranschaulicht und ein Bogen zu modernem Zinn-Tischdesign gespannt.

Besonders lohnt sich ein Besuch der Fronveste am Freitag, 14. März, von 19 bis 21 Uhr: Dann zeigt die Firma Zinn-Kraus aus Tirschenreuth, wie ein Zinnbecher mit Kemnather Motiv gegossen wird. Ansonsten kann die Ausstellung "Oberpfälzer Handwerkskunst in alter Zeit: Die Kemnather Zinngießer" bis zum 29. Juli sonntags von 14 bis 16 Uhr, am ersten Sonntag des Monats
zusätzlich von 10 bis 12 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. (Text: BJP)

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