Gemeinde Speinshart

Die Gemeinde Speinshart in ihrer heutigen Form entstand bei der Gemeindegebietsreform am 1. Mai 1972 durch den freiwilligen Zusammenschlussder Gemeinde Speinshart mit den Ortschaften Speinshart, Münchsreuth und Haselhof sowie dem Weiler Süßenweiher, der Gemeinde Tremmersdorf mit den Ortschaften Tremmersdorf, Höfen, Haselbrunn und dem Weiler Herrnmühle, der Gemeinde Seitenthal mit den Orten Seitenthal, Barbaraberg und Dobertshof und der Ortschaft Zettlitz der früheren Gemeinde Pichlberg.

Seit dem 1. Mai 1978 ist die Gemeinde Speinshart Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Eschenbach i.d. OPf.

Am 30.06.2005 zählte die ländlich strukturierte Gemeinde 1174 Einwohner, die auf einer Fläche von 23,77 qkm leben.

Unübersehbarer Mittelpunkt und Wahrzeichen der Gemeinde ist das Kloster Speinshart. Die Geschichte des Prämonstratenserklosters geht bis ins 12. Jahrhundert zurück.

1145 ließ Reichsgraf Adelvolk von Reiffenberg mit seiner Gemahlin Richinza und den Brüdern Reinhold und Eberhard zu Ehren der Mutter Gottes eine Kirche erbauen und schenkte diese samt den umliegenden Besitztümern dem Orden des Hl. Norbert, den Prämonstratensern.

Herausragender Bestandteil der Klosteranlage ist die unter Baumeister Wolfgang Dientzenhofer von 1691 bis 1695 erbaute Klosterkirche. Mit ihrer prachtvollen Innenausstattung, die von den Gebrüdern Carlo Dominico und Bartholomeo Luchese in den Jahren 1696 bis 1699 vorgenommen wurde, zählt sie zu einer der schönsten Barockkirchen Süddeutschlands.

Zur Zeit des Abts Dominikus Lieblein erlebte das Kloster Speinshart seine Blütezeit (1734 bis 1771) und entwickelte sich zum kulturellen und geistigen Mittelpunkt der nördlichen Oberpfalz.

Nach der 2. Säkularisation 1803 wurde das Kloster erst 1921 durch die Prämonstratenser vom Kloster Tepl neu besiedelt und 1945 wieder zur selbstständigen Abtei.

Erste Erfolge haben in den letzten Jahren intensive Bemühungen zur Sanierung und Revitalisierung des Klosters Speinshart gebracht. Im Frühjahr 1996 konnte mit dem 1. Bauabschnitt der Sanierung des Klosters Speinshart begonnen werden. Mit der Klostersanierung und den vielfältigen Maßnahmen im Rahmen der zur Zeit laufenden Dorferneuerung in Speinshart oder der Sanierung der Wieskapelle durch den Landkreis Neustadt a.d.WN. wird versucht, das kulturelle Kleinod Speinshart zu beleben und damit an dessen geschichtliche überregionale Bedeutung wieder anzuknüpfen.

Sowohl die Feierlichkeiten zum 850-jährigen Jubiläum des Klosters und Klosterdorfes Speinshart als auch die vielfältigen Aktivitäten des Vereins der Freunde und Förderer der internationalen Begegnungsstätte Kloster Speinshart haben das Klosterdorf wieder stärker in den Mittelpunkt gestellt.

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