Vereinsnachricht

13.04.2016

Jahreshauptversammlung der CSU Gefrees

von CSU-Ortsverband Gefrees

„Die Gefreeser CSU wird in Zukunft Flagge zeigen und noch kritischer mit den Themen und Beschlüssen im Stadtrat umgehen“, so der Ortvorsitzende Stephan Zeißler bei der Jahreshauptversammlung der CSU.

Das Foto zeigt die Delegierten zusammen mit dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Markus Täuber (Mitte links) und dem Vorsitzenden Stephan Zeißler (Unten rechts)

Nach dem traditionellen Krenfleischessen konnte Zeißler zahlreiche Mitglieder des Ortverbandes begrüßen, sein besonderer Gruß galt dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden Markus Täuber und Altbürgermeister Rudolf Ruckdeschel, der bei der letzten Stadtratssitzung für 52 Jahre Mitgliedschaft im Gefreeser Stadtrat geehrt wurde.
Der Ortverband Gefrees hat derzeit 41 Mitglieder und damit ein Mitglied mehr als im Vorjahr. Mit Ingo Gebauer ist leider ein verdientes Mitglied der Partei verstorben. Im Gegenzug wechselte Günther Seibel von Bayreuth wieder zurück nach Gefrees und mit Christian Rießbeck konnte Zeißler ein neues Mitglied begrüßen. Die Gefreeser CSU besuchte den Bezirksparteitag in Steinbach am Wald, der in der Rennsteighalle statt fand. Eine wunderschöne Dreifachturnhalle, davon kann Gefrees leider nur träumen. Auch am Gipfeltreffen auf dem Ochsenkopf beteiligte sich die Gefreeser CSU, wie auch an der Fahrt nach Rott am Inn am Todestag von Franz-Josef-Strauß. Zusammen mit den Parteifreunden aus Bischofsgrün wurde es bei strahlendem Sonnenschein mit Zwischenstopp am Chiemsee ein wunderschöner Ausflug. Das eigene Weinfest um das Künneth`sche Palais an der Lübnitz war ein voller Erfolg. Mit MdL Martin Schöffel und MdL Gudrun Brendel-Fischer waren zwei hochrangige Mitglieder des Bayerischen Landtags der Einladung gefolgt. 2016 wird es wieder ein Weinfest geben. Auch der Vortrag „Energiewende“ im Volkshaus, war gut besucht. Für 2016 ist das aktuelle Thema „Terrorismus“ in Vorbereitung. Hier wird man versuchen den Polizeipräsidenten a. D. Gerhard Bauer als Referenten zu gewinnen. Der Gefreeser Weihnachtsmarkt fiel buchstäblich ins Wasser, auch hier war die CSU mit einem Stand präsent. Ein schöner Jahresabschluss war die Weihnachtsfeier in Walpenreuth. Vorausschauend wird sich der Ortverband am Stadtjubiläum der Stadt Gefrees, an der Landesgartenschau in Bayreuth und am Gefreeser Weihnachtsmarkt beteiligen.
In seinem Grußwort berichtete Markus Täuber über die Flüchtlingsthematik und der daraus entstandene Missklang zwischen CDU und CSU, hier wäre die europäische Lösung der richtige Weg. Die CSU versucht bis zur nächsten Wahl die Protestwähler zu überzeugen, der CSU wieder das Vertrauen zu schenken. Derzeit liegt die AfD in Bayern bei 9 %. Für die Höhenklinik in Bischofsgrün ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, man versucht fieberhaft nach einer Lösung. Hartmut Koschyck, von 2008 bis 2013 parlamentarischer Staatssekretär im Bundeskabinett, wird nicht mehr für den Bundestag kandidieren, wer seine Nachfolge antreten soll, ist noch völlig offen.
Schatzmeister Detlef Ramming berichtete über solide Finanzen in der Partei, das konnten auch die Revisoren bestätigen. Der Entlastung des Schatzmeisters und der gesamten Vorstandschaft stand nichts mehr im Wege.
In Rekordzeit und einstimmig ging die Wahl der Delegierten über die Bühne. Es wurden Stephan Zeißler, Dominik Benker, Werner Wöhrle, Heiko Wohlrab und Johannes Scherm zu Delegierten und Roland Mörtl, Helmut Sonntag, Rudolf Ruckdeschel, Tobias Müller und Neumitglied Christian Rießbeck als Ersatzdelegierte gewählt.
Auch einige Fragen konnten bei der anschließenden Diskussion beantwortet werden. Die Gefreeser CSU war für den Abriss des sogenannten Köhlershauses im Zuge der Straßenbaumaßnahmen und gegen die Engstelle an der Gottesackerkirche, diesen Anträgen wurde nicht entsprochen. Anliegerkosten für Hauseigentümer an der Hauptstraße, die derzeit in einem Teilbereich erneuert wird, entstehen nicht, da es sich um eine Bundes-/Kreisstraße handelt. Dass bald vier Fußgängerampeln von der St.-Johanniskirche bis zum Seniorenpark Senivita entstehen, darauf hatte die Gefreeser CSU keinen Einfluss, darüber wurden sie im Stadtrat nur in Kenntnis gesetzt. Vielleicht sollte man den Slogan der 650-Jahr-Feier noch einmal abändern. Mit vier Ampeln und einer Engstelle könnte er heißen: Gefrees - da muss man „langsam“ durch!

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