Vereinsnachricht

08.05.2016

Ausbildung zum Schießwart

von Schützengau Armesberg

Eine Aus- und Weiterbildung für Schießwarte veranstaltete der Schützengau Armesberg im Vereinsheim der Kastler Sportschützen. 31 interessierte Schützen aus 5 Vereinen hatten sich eingefunden, um ihre bereits vorliegenden Lizenzen zu verlängern oder den Lehrgang erstmalig abzulegen.

Die Lehrgangsinhalte wurden dabei durch den Waffenreferenten des Oberpfälzer Schützenbundes, Maximilian Peither in einem Tageslehrgang vermittelt.
Das Ausbildungsgebiet umfasste zwei Themenbereiche. Zum einen das Waffengesetz, zum anderen die Sportordnung des Deutschen Schützenbundes. Beides sind wesentliche Punkte, welche durch die Schützen zu beachten und einzuhalten sind.

Beim Waffengesetz ging Referent Peither ausführlich auf den rechtlichen Umgang mit Waffen und Munition ein. Vor allem das Führen und Überlassen von Waffen, die Aufbewahrung von Waffen und Munition, sowie dem Transport der Sportgeräte zwischen den Wettkampfstätten wurde erläutert. Aber auch der Schießbetrieb und die Alterserfordernis zum Schießen selbst war Bestandteil des Waffenrechtes.
Hier schreibt der Gesetzgeber jedem Schießstandbetreiber vor, während dem Schießbetrieb eine oder mehrere verantwortliche Aufsichtspersonen für das Schießen abzustellen. Die Aufsichtsperson muss die erforderliche Sachkunde besitzen und mindestens 18 Jahre alt sein. Zudem muss beim Schießen mit Kindern und Jugendlichen eine Aufsichtsperson zugegen sein, welche im Besitz der sogenannten Jugendbasislizenz, eine Zusatzqualifikation für die Jugendarbeit ist. Ab zwölf Jahren können Kinder am regulären Schießbetrieb mit Luftdruckwaffen teilnehmen. Mit einer Sondererlaubnis ist bereits ein Schießen ab 10 Jahren möglich. Jugendlichen ab 14 Jahren ist das Schießen mit Kleinkaliberwaffen gestattet, das Mindestalter zum Schießen mit Großkaliberwaffen beträgt 18 Jahre.

Am Nachmittag folgte mit der Sportordnung der zweite Teil der Ausbildung. Hier informierte Peither über die Gliederung, die Handhabung und die umfangreiche Regelkunde der Sportordnung. Zudem wurden neben den einzelnen Disziplinen auch nochmals die wesentlichen Aufgaben der Standaufsicht und eines Schießleiters seitens des DSB hervorgehoben. Nach der mündlichen Prüfung konnte allen Teilnehmern eine Verlängerung bzw. einen Neulizenz erteilt werden.

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