Vereinsnachricht

13.12.2016

VdK-Kreisverband weiter im Aufwind

von Sozialverband VdK Kreisverband Bayreuth

Kurz vor Weihnachten veranstaltet der VdK in jedem Jahr seine Jahresabschlussveranstaltung in der Sudpfanne. Gastredner war in diesem Jahr der Bezirkstagspräsident Dr. Günter Denzler.

Kreisvorsitzender Dr. Christoph Rabenstein dankt dem Bezirkstagspräsidenten Dr. Günter Denzler

Zentrales Thema im Jahr 2016 war die Barrierefreiheit für behinderte Menschen, so der Kreisvorsitzende des VdK Bayreuth, Dr. Christoph Rabenstein, eingangs in der Begrüßung der diesjährigen Jahresabschlusstagung des VdK. „Barrierefreiheit hilft auch der Mutter mit Kinderwagen“, so Rabenstein vor den 133 Besuchern der Veranstaltung weiter.
„Beim Thema Barrierefreiheit werden wir nicht locker lassen“ versprach Rabenstein und listete zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten des Kreisverbandes zur aktuellen Kampagne „Weg-mit den-Barrieren!“ auf. Höhepunkt für alle oberfränkischen Kreisverbände des VdK war die diesjährige Großveranstaltung auf der Landesgartenschau mit über 1100 Besuchern, so Rabenstein abschließend. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Bayreuth, Brigitte Merk-Erbe und Landrat Hermann Hübner lobten die gute Zusammenarbeit mit dem VdK in sozialen Belangen. Einzelfallberatung, Hilfe und eine traditionell starke Vertretung seien die Merkmale des VdK, so Landrat und Oberbürgermeisterin in ihren Grußworten.
Der Bezirksgeschäftsführer des VdK Oberfranken, Roland Sack, würdigte den hiesigen Kreisverband, da er maßgeblich zur Mitgliederentwicklung in Oberfranken beitrage. Im „Zentrum der Behörden“ arbeite der VdK konstruktiv mit diesen und der Politik zusammen, so Sack weiter. In seinem Referat „Die bayerischen Bezirke-das soziale Gewissen des Freistaates“, wies der Hauptredner der Veranstaltung, Bezirkstagspräsident Dr. Günter Denzler darauf hin, dass von den 420 Millionen des Haushalts des Bezirks, 85 Millionen für die Hilfe zur Pflege und 220 Millionen für die Eingliederungshilfe im sozialen Bereich im vergangenen Jahr aufgewendet wurden. Insgesamt gebe es 180.000 Leistungsberechtigte hier in Oberfranken im sozialen Bereich. Seit etlichen Jahren ist nunmehr der Bezirk sowohl für die ambulante, als auch für die stationäre Eingliederungshilfe zuständig. Für die insgesamt 16.000 behinderten Menschen für die der Bezirk Verantwortung trage, ist der Bezirk Kostenträger für die Frühförderung, die Werkstätten für behinderte Menschen und dem behinderten Fahrdienst, so der Bezirkstagspräsident. Auch in Zukunft sei die gebündelte Fachkompetenz des Bezirks in sozialen Angelegenheiten unverzichtbar, so Denzler abschließend. In seinem Rechenschaftsbericht informierte Kreisgeschäftsführer Christian Hartmann über die Mitgliederentwicklung seit der letzten Abschlusstagung. Durch ein Plus von 84 Mitgliedern habe der Kreisverband nunmehr einen Mitgliederstand von 12.190 Mitgliedern erreicht, so Hartmann. Neben 7302 Beratungen sind von der Kreisgeschäftsstelle 1047 Anträge gestellt worden, 421 Widersprüche erhoben worden und vor den Sozialgerichten 102 Klagen und 6 Berufungen eingelegt worden, so der Kreisgeschäftsführer. Auch in diesem Jahr konnte es der Nikolaus terminlich wieder einrichten und besuchte die Jahresabschlusstagung. Da er mit dem Verhalten der Teilnehmer der Veranstaltung zufrieden war, hat jeder am Schluss der Veranstaltung ein kleines Präsent erhalten.

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