Vereinsnachricht

31.01.2017

Mit "De Bello Bavario" die Bürgerferne der EU auf die Schippe genommen

von Landjugend-Bezirksverband Oberfranken,

Die Bayerische Jungbauernschaft e.V., darunter ein Großteil oberfränkischer Landjugendlicher, hat zur Internationalen Grünen Woche im Rahmen der Jugendkundgebung ihres Dachverbandes dem Bund der Deutschen Landjugend ihre Weltpremiere "De Bello Vavario" gefeiert.

„Chef Martin“ steht mit seinen bayerischen Freunden um Grantler „Karl“, dem mutigen „Alfred“, den altersweisen „Johann“ und dem plumpen „Otti“ vor einer schwierigen Entscheidung, da „der Boss“ aus der Hauptstadt noch mehr Geld will. Also ziehen sie gemeinsam aus, um sich für mehr Selbstständigkeit und Freiheit einzusetzen. Doch in der Stadt selbst erleben sie so einiges beim Showkochen, Obstkauf und Karten spielen und treffen schließlich sogar „den Boss“ mit seinem Assistenten „Siggi“. Auf der Jugendveranstaltung unseres Bundesverbandes Bund der deutschen Landjugend haben wir am Sonntag, den 22.01.17 im CityCube endlich die lang erwartete Weltpremiere unseres selbst entworfenen Theaterstückes „De Bello Bavario“ vor zahlreichen Ehrengästen und Landjugendlichen aus ganz Deutschland gefeiert.

An die Grüne Woche 2017 werden wir uns noch lange erinnern“, sind sich die Theaterspieler der Landjugend einig. Und das nicht, weil der Landjugend Bezirksverband Oberfranken erstmalig mit 8 Bussen und rund 400 Landjugendlichen in Berlin zur Grünen Woche war, sondern weil die Theatergruppe und die beiden Bundesvorsitzenden in ihrer Rede die geballte politische Kraft der Landjugend deutlich gemacht haben. Gemeinsam mit den anderen knapp 3000 jungen Menschen sind sie im Rahmen der Jugendveranstaltung aufstanden, um ihr Eintreten für Demokratie zu demonstrieren. Das ging unter die Haut.
Genauso beeindruckend war die Weltpremiere des Theaterstückes „De Bello Bavario“. Geschrieben, inszeniert und auf die Berliner Bühne gebracht von uns als Bayerische Jungbauernschaft (BJB). Monatelang hatte unsere Theatercrew geprobt, bevor sich das tapfere Volk der Bayern auf den Weg in die Hauptstadt machte, um gegen die herrschenden Verhältnisse aufzubegehren. Das war ein Stück, das an Aktualität kaum zu überbieten war. Witzig und selbstironisch, kurzweilig und einprägsam hat die Landjugend eine Lanze für eine starke (Staaten)Gemeinschaft gebrochen. „Höchst amüsant in der Zuspitzung der Charaktere haben sie die Bürgerferne der EU auf die Schippe genommen. Dabei haben sie, ohne den Brexit in den Mund zu nehmen, gezeigt, was das Bündnis für den Einzelnen leistet“, sagt Michael Kießling, Arbeitskreissprecher für Jugendpolitik im Landjugend Bezirksverband Oberfranken.
„Hut ab vor den vielen ehrenamtlichen Aktiven aus Bayern, die uns mit ihrem Stück überzeugt haben“, ergänzt der Bundesvorsitzende Sebastian Schaller. Er bedauert, dass nur wenige Nicht-Landjugendliche zur Jugendveranstaltung des Bundes der Deutschen Landjugend gefunden haben. Sie hätten Landleben und -wirtschaft einmal anders erlebt, sagt der junge gebürtige Oberfranke: „Denn die Landjugend hat auf der Bühne deutlich gemacht, wie die Supermarktregale ohne EU aussehen würden.“

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Landjugend-Bezirksverband Oberfranken,

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