Vereinsnachricht

10.04.2017

Gegen den Trend erfolgreich - Jahreshauptversammlung der Kastler Sportschützen

von Sportschützen "Einigkeit-Hubertus" Kastl 1921 e.V.

Als einige der wenigen großen Schützenvereine legen die Hubertusschützen Kastl bei der Mitgliederzahl wieder zu. Besonders erfreulich ist, dass von 18 Neuzugängen 11 Jugendliche sind. Zudem kann Vorsitzender Wolfgang Raps nach sieben Jahren einen Schlussstrich unter einen Rechtsstreit ziehen.

Vorsitzender Raps konnte auf ein erfolgreiches Jahr zurück blicken.

Derzeit zähle der Schützenverein Einigkeit Hubertus 280 Mitglieder, davon seien fast 60 im Schüler-, Jugendlichen- oder Juniorenalter. Darauf könne man berechtigterweise stolz sein, meinte Raps in der Jahreshauptversammlung.

Ebenfalls verkündete er das Ende des Rechtsstreits wegen des Schadens am Dach des Schützenheimes. Nach dem geschlossenen Vergleich im Herbst 2015 seien Ende des vergangenen Jahres die noch ausstehenden Restzahlungen eingegangen. Somit könne der Sachverhalt endlich zu den Akten gelegt werden. Erfreulich sei zu auch, dass das vermisste Fotoalbum wieder aufgetaucht ist. Es stelle einen wichtigen Pfeiler für die Chronik des Vereins dar.

In seiner Rückschau erinnerte der Vorsitzende unter anderem an die zahlreichen Teilnahmen an Jubiläen verschiedenster Vereine und an den kirchlichen Festen der Pfarrgemeine einschließlich dem Volkstrauertag.

Ebenso erinnerte er an die vereinseigenen, öffentlichen Veranstaltungen wie dem Böllerfrühschoppen der Böllergruppe, sowie der Faschingsfete, dem 2. Vatertagstreffen sowie dem Kirchweihabend des Schützenvereins. Weiter wurden ein internes Grillfest und ein Ausflug in den Bayerischen Wald durchgeführt.

Drei Mitgliedern sei zur Hochzeit, 17 zu runden Geburtstagen gratuliert worden. Angesichts dieser Zahl soll laut Raps künftig erst ab dem 65. Geburtstag ein Besuch erfolgen. Damit könne man sich etwas Luft im eng gesteckten Terminplan verschaffen.

Die Hubertus-Schützen richteten die Gaumeisterschaft der Jungschützen aus, nahmen am Uli Grötsch-Pokalschießen, an der Landkreismeisterschaft in Fuchsmühl sowie am Landeskönigs- und Präsidentenpokalschießen teil. Nachdem vor einem Jahr nicht klar war, ob das beliebte Wiesenfestschießen weiterhin bestehen würde, konnte hier recht bald Entwarnung gegeben werden. Festwirt Armin Schinner habe einen neuen Schießstand gestiftet, berichtete Raps.

Ebenso war das Vereinsheim über das ganze Jahr hinweg für vielerlei Versammlungen, Vorträge, oder Geburtstagsfeiern ausgebucht. Im Spätherbst führte die Kastler Laienspielgruppe wieder ihre Theateraufführungen durch.

Nach der Meisterschaft in der Bayernliga und dem starken Auftritt der Mannschaft beim Aufstiegskampf in München wurde zum zweiten Mal nach 2007 der Einzug ins Oberhaus des Deutschen Schützenbundes geschafft, berichtete Raps. Noch höher sei aber der in dieser Saison erzielte 7. Tabellenplatz bei fünf Siegen und sechs Niederlagen mit Erhalt der 2. Bundesliga einzuschätzen. "Was ihr in der vergangenen Saison geleistet habt, ist absolute Spitzenklasse!" merkte Raps unter Applaus an. Er dankte aber auch den anderen Sportlern, die den Verein in den verschiedenen Ligen vertreten haben.

Grundlage für die vielen Erfolge sei die erfolgreiche Jugendarbeit. Doch deren Leitung sei am absoluten Limit angelangt, berichtete der Vorsitzende. Da man die Jugendlichen nicht alleine mit Schießen halten könne, wolle man ein ansprechendes Programm mit diversen Freizeitaktivitäten aufbauen. Er bat die Mitglieder, sich hier mit einzubringen.
Am 7. Mai sind die Schützen beim 2. Kastler Schausonntag in der Grundschule mit einem Info- und Lichtgewehrstand vertreten. Im Hinblick auf das 100. Gründungsfest 2021 werde man sich verstärkt auf Festlichkeiten bei anderen Vereinen zeigen, kündigte der Redner an.

Positiv vermerkte Kassier Hermann Janke die Restzahlungen des Vergleichs und den finanziellen Erfolg des Wiesenfestschießens. Man habe für eventuelle unerwartete Ausgaben vorgesorgt, trotzdem mahnte der Schatzmeister zur Sparsamkeit. Ihm attestierten die Revisoren Michael Schwarz und Georg Brand einwandfreie Arbeit.

Über alle Grenzen hinweg kenne man Kastl durch seine Schützen, lobte zweiter Bürgermeister Arno Stahl. Sie seien schon seit Jahrzehnten bei deutschen Meisterschaften dabei. Der Nachwuchs garantiere weitere Erfolge. Das Vereinsheim sei durch Barrierefreiheit für jede Veranstaltung geeignet und ein wahres Schmuckstück. Gauschützenmeister Horst Lippert nannte Einigkeit Hubertus ein Aushängeschild des Gaus, an dem sich viele ein Beispiel nehmen könnten.

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