Vereinsnachricht

23.05.2017

Kit in einer Welt aus den Fugen

von Krieger- und Soldatenkameradschaft 1892 Kastl

Bei der Organisation der 125-Jahr-Feier ist eine Entscheidung der Krieger- und Soldatenkameradschaft eindeutig. Bewusst entscheidet sich der Verein, das Jubiläum beim Kriegerdenkmal zu feiern.
Rund 40 Vereine aus der Pfarrei und der Region nahmen zum Festgottesdienst auf dem Dorfplatz, den Militärpfarrer Martin Klein aus Veitshöchheim mit Pfarrer Heribert Stretz zelebrierte, Aufstellung.

Abordnungen aus 40 Vereinen aus der Region sowie unzählige Bürger waren zum Dorfplatz gekommen, um dem Festgottesdienst beizuwohnen. Abordnungen aus 40 Vereinen aus der Region sowie unzählige Bürger waren zum Dorfplatz gekommen, um dem Festgottesdienst beizuwohnen. Nach dem Gottesdienst führten unter anderem stellvertretender Landrat Günter Kopp (rechts), Bürgermeister Josef Etterer, Kreisvorsitzender Thomas Semba und Richard Drexl (Vierter bis Sechster von rechts), Präsident des Bayerischen Soldatenbundes, den Zug der Vereine zum Festplatz. Militärpfarrer Martin Klein segnete die neue Vereinstafel für Festumzüge, die Karl Bäuml aus Speichersdorf geschnitzt hat und die Sebastian Pühl, Sohn des Vorsitzenden, am Samstag trug Militärpfarrer Martin Klein zelebrierte den festlichen Gottendienst am Dorfplatz. Rund 40 Fahnenträger hielten nach dem Gottesdienst Einzug im Festzelt, wo alle Vereine durch den Vorsitzenden Michael Pühl einzeln begrüßt wurden.

Der Seelsorger aus der "fränkischen Faschingsmetropole" hatte sichtlich Freude, als er die rund 800 Festgäste begrüßte. Nachdem jedes Jahr die Altneihauser Feierwehrkapelln bei ihnen zu Gast sei, freue es ihn umso mehr, auch einmal in der nördlichen Oberpfalz zu sein. In seiner Predigt ging Klein auf die Bedeutung der Krieger- und Soldatenkameradschaften Zeit ein. In einer Zeit, in der die Welt scheinbar aus den Fugen geraten sei, brauche es "einen Kit", der alles zusammenhält. Dementsprechend brauche es Engagement, um den Frieden in der Welt zu sichern.

Bürgermeister und Schirmherr Josef Etterer blickte kurz auf die Anfangsjahre zurück. Seitdem bringe sich der Verein aktiv in Gemeinde und Pfarrei ein. Besonders hob er die alljährliche Gestaltung des Volkstrauertages heraus und würdigte die außerordentlichen Verdienste bei der Haus- und Straßensammlung für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge. Mit einer Kranzniederlegung vor dem Kriegerdenkmal gedachten Vorsitzender Michael Pühl, seine Stellvertreter Jürgen Schreyer und Michael Fritsch sowie Etterer der Gefallenen, Verstorbenen und Vermissten der Weltkriege. Dabei senkten sich die Fahnen, während die Pressather Musikanten das Lied vom "treuen Kameraden", das Deutschlandlied und die Bayernhymne spielten. Zugleich gab es Salutschüsse.

Im Anschluss ging es zurück zum Festzelt, wo ebenfalls die Pressather Musikanten auf der Bühne standen. Die Kastler Böllerschützen hatten sich rund um den Festplatz postiert, wo Pühl und Ehrenvorsitzender Georg Bocka die Festgäste begrüßten. Nach dem Einzug der Fahnen zum Bayerischen Defiliermarsch zeigte sich Oberst a.D. Richard Drexl, Präsident des Bayerischen Soldatenbundes, schwer beeindruckt vom Festabend und gratulierte dem Verein für das großartige Engagement. Stellvertretender Landrat Günter Kopp sowie Kreisvorsitzender Thomas Semba schlossen sich dem an. Glückwünsche überbrachten auch die Vorsitzenden der Patenvereine aus Kemnath, Raimund Pinzer, und aus Burkhardsreuth, Markus Reiß.

Den geselligen Teil läutete Semba ein. Ihm erfüllte die Kapelle einen Herzenswunsch und ließ ihn den Taktstock schwingen: "Aber bitte spielt das nicht alles, was ich hier vorgebe." Mit Märschen, böhmischer Blasmusik, Schlagern und aktuellen Hits ging weiter bis tief in die Nacht.

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Krieger- und Soldatenkameradschaft 1892 Kastl

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